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Basale fachliche Kompetenzen - kantonale Rahmenvorgaben BfKA BS

Die Beherrschung grundlegender sprachlicher und mathematischer Fähigkeiten ist eine wichtige Kompetenz. Sie trägt nicht nur wesentlich zum Schulerfolg bei, sondern spielt auch bei Aufnahme-verfahren von weiterführenden Studiengängen eine wichtige Rolle. Deshalb wurden im Kanton Basel-Stadt grundlegende fachliche Kompetenzen in Mathematik und Deutsch festgelegt, die Schülerinnen und Schüler bis zum Abschluss der Mittelschule beherrschen sollen.

Auch an der Fachmaturitätsschule legen wir grossen Wert auf die Förderung des logischen Denkens und Problemlösens, auf solide mathematische Grundkenntnisse sowie gute Kompetenzen in der deutschen Standardsprache. Besonders wichtig ist es uns, dass Sie am Ende des 1. Schuljahrs eine gute Basis besitzen, auf der Ihr weiterer Kompetenzerwerb an der FMS aufbauen kann.

Mathematik

Zu Beginn der 1. Klasse wird Anfang September eine Standortbestimmung durchgeführt. Sie dient dazu, die mathematischen Grundkenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu erfassen.

Inhalte der Standortbestimmung

Die geprüften Kompetenzen basieren auf dem Lehrplan Mathematik der Sekundarstufe I.

Vorbereitung

  • In den ersten beiden Schulwochen werden die Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht auf die Standortbestimmung vorbereitet.
  • Anschliessend können sie sich selbstständig mit Übungsmaterial weiter vorbereiten.
  • Die Standortbestimmung ist für alle Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen gleich und findet zeitgleich statt.

Beurteilung

Die Note der Standortbestimmung zählt zu einem Drittel für das Zwischenzeugnis und ist damit relevant für die Zulassung zu den Fachrichtungen Gesundheit/Naturwissenschaften und Pädagogik. Sie zählt zu einem Fünftel für die Jahreszeugnisnote.

Freiwillige zweite Standortbestimmung und freiwilliger Intensivkurs

Nach Erhalt der ersten Note können sich die Schülerinnen und Schüler freiwillig für eine zweite Standortbestimmung anmelden. Diese findet direkt nach den Herbstferien statt. Sie ergänzt die erste Prüfung.

Festgestellte Lücken können aufgearbeitet und die erste Note verbessert werden.

Für die Bewertung wird der Durchschnitt der beiden Noten berechnet. Dieser Durchschnitt zählt weiterhin zu einem Drittel im Zwischenzeugnis und weiterhin zu einem Fünftel im Jahreszeugnis.

Zur Vorbereitung auf die zweite Standortbestimmung bietet die Schule kostenlos einen freiwilligen Intensivkurs an, der drei Nachmittage umfasst.

 

Deutsch

Im Fach Deutsch wird bis zur Projektwoche (Woche vor den Herbstferien) ebenfalls eine benotete Standortbestimmung durchgeführt. Sie dient dazu, die Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler in der deutschen Sprache zu erfassen.

Inhalte der Prüfung

Die geprüften Inhalte basieren auf dem Lehrplan Deutsch der Sekundarstufe I. Eine spezielle Vorbereitung auf die Standortbestimmung ist nicht grundsätzlich erforderlich. Die Standortbestimmung ist für alle Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen gleich und findet zeitgleich statt.

Förderkurs bei ungenügendem Ergebnis

Wer in der Standortbestimmung keinen Durchschnitt von mindestens 4.0 erreicht, muss nach den Herbstferien einen Förderkurs besuchen. Der Förderkurs umfasst 20 zusätzliche Jumbolektionen und findet bei der eigenen Deutschlehrperson statt. Sie kennt die individuellen Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler am besten und kann gezielt an den vorhandenen Schwierigkeiten arbeiten.

Inhalte des Förderkurses

Im Förderkurs werden das Hörverständnis verbessert, das Leseverständnis weiterentwickelt und die Schreibkompetenz gezielt gefördert.

Organisation des Förderkurses

Der Deutsch-Förderkurs ist ein obligatorischer Schulanlass und muss vollständig besucht werden. Falls eine Förderlektion nicht besucht werden kann, muss die Abwesenheit bei der Klassenlehrperson entschuldigt werden.

Der Kurs beginnt in der ersten Woche nach den Herbstferien.